Duru Çanta
Plastikverschmutzung tötet Tausende von Tieren
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Plastikverschmutzung tötet Tausende von Tieren

16. Juni 20225 Min. Lesezeit1948 Aufrufe

Heute leben 8 Milliarden Menschen auf der Erde. In den kommenden Jahren wird erwartet, dass diese Zahl 10 Milliarden erreicht. Schnell wachsende Bevölkerung, ungeplante Urbanisierung, Zerstörung natürlicher Lebensräume durch Überbevölkerung und illegale Jagd gehören zu den vielen Faktoren, die das Gleichgewicht des natürlichen Lebens stören und Arten in Richtung Aussterben treiben. Mit wachsender menschlicher Bevölkerung nimmt die Zahl anderer Lebewesen stetig ab. Infolgedessen zählt die Mikroplastikverschmutzung zusammen mit der globalen Erwärmung zu den schädlichsten Faktoren für unseren Planeten. Forschungen haben ergeben, dass trotz verstärkter Recycling-Bemühungen in den letzten zehn Jahren der durch Plastikverschmutzung verursachte Schaden an Lebewesen erheblich zugenommen hat. In vielen Ländern werden in Fischereigebieten hohe Mengen an Abfällen wie Plastiktüten, Ballons, Gummibänder und Lebensmittelverpackungen gefunden. Infolgedessen wird berichtet, dass 900 Arten vom Aussterben bedroht sind. Meereslebewesen können sich in Plastikabfällen verfangen, Verletzungen erleiden, diese verschlucken und durch Plastikverschmutzung Krankheiten bekommen. Wildtiere können Plastikabfälle mit Nahrung verwechseln und aufnehmen. Dies führt zu Verdauungsproblemen und erzeugt ein falsches Sättigungsgefühl, wodurch Tiere an Unterernährung sterben. Darüber hinaus können die in Plastikabfällen enthaltenen Chemikalien Vergiftungen und Krankheiten verursachen. Wissenschaftler und Experten warnen, dass ohne Gegenmaßnahmen bis zum Jahr 2100 bis zu 80 Prozent der Ozeanarten zurückgehen könnten.

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